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Irland:
- Callows, Flußauenlandschaft des Shannon und bzgl. Ursprünglichkeit fast einzigartig in Europa
- Benbulbin, Berg mit steilaufragenden Hängen und obigem Plateau in der Grafschaft Sligo
- Skelligs, über 200 Meter hohe pyramidenartig aufragende Zwillingsfelsen im Atlantik mit 600 Stufen zu den Überresten eines Klosters
- Klippen von Moher, 200 Meter hohes und 8 km breites Naturdenkmal an der Atlantikküste
- Burren, Irlands Steingarten mit unzähligen wahllos aufgetürmten Findlingen
Belgien:
- Kalksteinhöhlen von Han-Sur-Lesse, zu erkunden per Bahn oder Boot auf dem unterirdischen Fluß Lesse
Tschechien:
- Hranice-Schlucht, tiefste Felsspalte Europas, enstanden aus einem Strudel in einer Höhle, deren Dach irgendwann einbrach
Schweiz:
- Schlucht des Doubs, einer der schönsten Wasserfälle Europas, per 5-km-Wanderung erreichbar, Panorama-Aussichtspunkt über in den Felsen eingelassene Eisenleiter erreichbar
- Areuse-Schlucht bei Noiraigues im Dreiseenland von Neuchatel ist eine extrem enge Schlucht mit Kletterweg
- Hölloch, größtes Höhlensystem Europas mit einzigartigen Stalagtiten- und Stalagmitenformationen und hochspezialisierten Tier- und Pflanzenarten
- Aletschgletscher, größter Gletscher der Alpen und auf der Liste des Weltnaturerbes im Berner Oberland und Ursprung der Rhone
weitere Infos für den Urlaub in der Schweiz
Österreich:
- Karwendelgebirge, Teil des größten Naturschutzgebietes in Österreich
- Pasterze, der Großglockner-Gletscher an der Nordflanke des Berges, per Zahnradbahn erreichbar
- Krimmler Wasserfälle, mit 380 Metern Höhenunterschied eines der größten Katarakte der Welt mit drei Fallstufen
- Eisriesenwelt, Eishöhlen-Labyrinth bei Salzburg mit Eisformationen anstatt Stalagmiten bzw. Stalagtiten
- Seegrotte, versehentlich entstanden durch Sprengung und Wassereinbruch, heute größten unterirdischer See Europas
- Seisenbergklamm, Naturdenkmal im Salzburger Land und auf Holzweg über Brücken und Stege zu besichtigen
- Liechtensteinklamm in St. Johann im Pongau, 300 Meter tiefe Schlucht mit Regenbogen-Garantie bei Sonnenschein
- Lamprechtshöhle bzw. Lamprechtsofen, längste Durchgangshöhle der Welt und zweittiefste Höhle der Welt nach der Voronya-Höhle in Abchasien
Slowakei:
- Hohe Tatra, höchste Gebirge Mitteleuropas, teilweise auf polnischem Gebiet und Teil der Karpaten
- Hornad-Schlucht, 16 km lang mit 300 Meter hohen Wänden im Nationalpark Paradies
- Domica-Höhle im Naturreservat Domicke Skrapy mit den unterirdischen Flüssen Styx und Domica und Stalagmitenwald
Rumänien:
- Ceahlau-Gebirge, Teil der Ostkarpaten und Nationalpark mit 2000 Blumenarten und den Duruitoarea-Wasserfälle
- Thorenburger Klamm bei Turda im Apuseni-Gebirge, 250 tief in den Untergrund gegraben mit Dutzenden von Höhlen in den Schluchtwänden, mediterranem Klima und über 100 Wandertouren
- Bicaz-Klamm im Land des Vlad Drakulea, 5 km lang, 300 Meter tief und so gespenstisch eng, dass Menschen mit Klaustrophobie nicht eingelassen werden
- Donaudelta mit den drei Armen Chilia, Sulina und Sfantu Gheorge, einer Vielzahl von Kanälen und Bächen, dem größten Schilfgürtel der Welt - und natürlich eigenständiger Nationalpark
Slowenien:
- Triglav, höchster Berg der Julischen Alpen (Teil der Ostalpen) und slowenisches Nationalsymbol mit unzähligen Wanderwegen hinauf und paradiesischem Ausblick auf halb Slowenien
- Savica-Wasserfall im Triglav-Nationalpark, 78 Meter hoch und über eine steile Holztreppe zu erreichen
Italien:
- Gran-Paradiso-Nationalpark in den Italienischen Alpen, größter Nationalpark Italiens und beherrscht vom Gran Paradiso, dem höchsten Berg Italiens
- Blaue Grotte, Meereshöhle an der Küste der Insel Capri und ehemalige Kultstätte der Römer, geschmückt mit Götterstatuen
- Rittner Erdpyramiden, bis zu 40 Meter hohe Erdsäulen bzw. Lehmsäulen mit Steinkappen
- Ätna, Europas höchster und aktivster Vulkan nördlich von Catania auf Sizilien, mit einer Seilbahn hinauf zum Gipfel
- Alcantara-Schlucht im Südosten Siziliens, zu Fuß oder per Aufzug erreichbar
- Stromboli, eigene Äolische Insel nördlich von Sizilien und seit 2500 Jahren ständig aktiv, mit malerischem Hafenort, Lavastränden und kontrastreicher Bebauung an den Flanken
Kroatien:
- Krka-Wasserfälle und Krka-Nationalpark im Dinara-Gebirge, 17 Katarakte mit 240 Meter Höhendifferenz und mit bis zu 45 Meter Falltiefe
- Plitvicer Seen, 16 miteinander über Wasserfälle verbundene Seen bis zur Mündung in die Korana, heute Nationalpark und Weltnaturerbe
Albanien:
- Butrint-Nationalpark auf einer Halbinsel gegenüber der griechischen Insel Korfu im Ionischen Meer, mit jahrtausendealter Stadt und Weltkulturerbestätte Butrint, Ramsar-Gebiet, griechisch-römische Ruinen in nahezu unberührtem Zustand, für den Mittelmeerraum einzigartige Salzsümpfe, Lagunen und Feuchtgebiete
Montenegro:
- Bucht von Kontor an der montenegrinischen Adriaküste am Lovcen-Massiv, Südeuropas längste und tiefste Bucht im Mittelmeer, Welterbe-Stätte und mit über 5000 mm Niederschlag eines der regenreichsten Gebiete in Europa, die Stadt Kontor ist uraltes Seehandelszentrum
Mazedonien:
- Prespa-See, höchstgelegener See im Balkan-Gebiet von 250 km², neben dem ältesten See der Welt, dem Ohrid-See in Mazedonien und Albanien, einer der ältesten Seen der Welt, ein Drittel des Sees liegen in Albanien und in Griechenland, damit einziges grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet in Südosteuropa, Sandstrände und Pelikan-Kolonien
Griechenland:
- Athos, östlichste der drei Ausläufer der nordgriechischen Halbinsel Chalkidike und gleichnamiger Berg, autonome Mönchsrepublik der griechisch-orthodoxen Kirche mit 20 Großklöstern sowie vielen kleinen religiösen Gemeinden bzw. Gemeinschaften und in Höhlen zurückgezogen lebenden Eremiten, die ein mittelalterliches Leben führen, Frauen dürfen Athos nicht betreten, Männer benötigen spezielle Besuchserlaubnis und müssen - insbesondere bei Übernachtung - die richtige religiöse Überzeugung zuvor nachweisen
- Olymp, Berg mit Zwillingsgipfeln über der Bucht von Thermaikos, Nationalpark und Biosphärenreservat mit Wanderweg zum Gipfel Mytikas ab Litohoro
- Vistonis-See in der Xanthi im Nordosten von Griechenland, 42 km² großer Küstensee mit nur max. 2 Meter Tiefe, starke Schwankungen im Salzgehalt durch 3 Süßwasser-Zuflüsse und 3 Verbindungskanäle zum Mittelmeer
- Giona nicht weit von Athen mit 1500 Meter abfallender Steilwand, Hunderten von Quellen, Kratersee Karkanos auf nur 1200 Meter Höhe ist das ganze Jahr über zugefroren, ausgeschilderte Wanderwege in selbst den Griechen recht unbekannter Region
- Kerkini-See nahe der bulgarischen Grenze, entstanden durch Staumauer am Fluß Strymonas, berühmt für ganzjähriges starkes Vogelvorkommen (Pelikane, Enten etc.), Wasserbüffelherden am Ufer, Info-Zentrum in Kerkini mit Führung per Boot zu den Kolonien
- Meteora im Nordwesten Thessaliens bzw. im Osten des Pindos-Gebirges, Welterbe-Stätte: bis zu 1000 Meter hohe Sandsteinfelsen ragen in die Höhe mit 24 teilweise 1000 Jahre alten Klöstern auf verschiedenen Gipfeln
- Höhlen von Diros südlich von Areopolis in der Peloponnes, unterirdischer Fluß und viele bis heute noch nicht vollständig erforschte unterirdische Seen mit unzähligen Stalagtiten- und Stalagmiten-Wäldern, Millionen Jahre alte Tierfossilien, Steinzeit-Museum am Höhleneingang
- versteinerten Wald von Lesbos im Westen von Griechenlands drittgrößter Insel, Naturschutzgebiet aus Versteinerungen eines subtropischen Waldes. Erreichbar ab Eressos, Antissa und Sigri
- Nationalpark Samaria-Schlucht im Westen Kretas, eine der engsten Schluchten der Welt: 500 Meter tief, aber oben auch nur 9 Meter breit, dadurch nur wenige Minuten Sonne pro Tag, Begehungen der Schlucht und des verlassenen Dorfes Samaria in der Schlucht von Mai bis Oktober ab Ayia Roumeli über Omalos (ca. 16 km Hinweg bzw. Rückweg!), für die Schlucht selbst benötigt man ca. 5 Stunden
- Vikos-Schlucht, eine der tiefsten Schluchten Europas, Teil des Vikos-Aoos-Nationalpark im Pindos-Gebirge mit der Aoos-Klamm und dem Berg Tymfi, 10 km lange Begehung ab Monodendri bergab Richtung Vikos bzw. Papingo
- Petaloudes "Schmetterlingstal", 25 km südwestlich von Rhodos Stadt, Parkwächter bewachen die Hunderttausende von Schmetterlingen vor Unruhe und Schmetterlingsfängern
Frankreich:
- Bucht von Mont-Saint-Michel in der Normandie, spektakuläre Gezeitenwechsel mit Überflutungen im Sekundentakt in Sichtweite des berühmten Benediktinerklosters, heute Weltkulturerbe
- Königliche Wälder südlich von Paris bei Rambouillet, Fontainebleau und Orleans, heute Naturschutzgebiet mit Tierpark, Wasserfällen und Seen
- Pointe des Pavis bei Bise zwischen Lac Leman und Genfer See, Teil der Französischen Alpen
- Reculee von Beaume-les-Messieurs, abgelegener Ort mit Kloster in der Region Franche-Comte, mit Aussichtspunkt Belvedere von Granges-sur-Beaume auf Dorf und Fluss Dard
- Lac du Bourget, größter See Frankreichs bei Chambery und La Chautagne in den Französischen Alpen, größter Pappelwald Europas und mediterranes Klima
- Mont Blanc, höchster Berg Europas, Zugang von der Schweiz her ab Chamonix per Seilbahn oder Zahnradbahn
- Lac d´Annecy, zweitgrößter Natursee Frankreichs mit drei Naturschutzgebieten an seinen Ufern
- Massiv von La Meije, Gebirge bei La Grave in den Französischen Alpen am Rande des Ecrins-Nationalpark, Eishöhlen im Gletscher und beste Extremski-Pisten im Winter
- Ecrins-Nationalpark mit dem Ecrins-Massiv in den Französischen Alpen, bekannte Aufzuchtstation für Steinadler und Seilbahn ab La Grave auf die Spitze des Mont Pelvoux mit 360°-Panorama-Aussicht
- Lac de Chesery, Hochalpin-See in der Haute Savoi bei Aiguille d´Argentiere, erreichbar über das Tal von Chamonix, ist im Winterzugefroren und im Sommer ausgetrocknet, dennoch berühmtes Objekt für Fotografen und Maler wegen seiner atemberaubenden Umgebung
- Aiguille du Midi, berühmt für eine der längsten Seilbahnstrecken der Welt über 24 km (u.a. über den Geant Glacier) mit nur einem Zwischenstopp
- Vanoise-Nationalpark, ältester NP in Frankreich, grenzt direkt an den Gran-Paradiso-Nationalpark in Italien, viele Alpen-Kenner halten diese Region für die schönste in den Alpen
- Glacier des Bossons, Europas längster Gletscherhang an Mont Blanc, 45° Steigung sind europaweit einzigartig
- Chaine des Puys, 80 alte Vulkane bzw. Vulkankegel bis zu 1450 Meter hoch und in jeder erdenklichen Form mit Dämmen, wassergefüllten Trichtern, Kegeln etc.; Puy de Dome ist der bekannteste Vulkan mit mautpflichtiger Panoramastraße hinauf
- Fontaine de Vaucluse, Quelle des Flusses Sorgue mit großem Höhlensystem, 150.000 Liter pro Sekunde strömen aus dem Felsen
- Grand Canyon du Verdon, 20 km lange und sehr tiefe Schlucht, am Grund teilweise nur 6 Meter breit, zwei Uferstraßen bieten faszinierende Ein- und Ausblicke
- Camargue, Sumpfland aus Brackwasser-Seen und Salzflächen mitten im Rhone-Delta, die Insel Etang Fangassier ist Vogelschutzgebiet und einzigartiger Flamingo-Brutplatz in Europa
- Mercantour-Nationalpark im südöstlichen Hochland mit dem höchsten Bergsee Europas (Lac d´Allos) ist unbewohnt
- Pont Saint-Benezet, größte jemals über die Rhone gebaute Brücke bei Avignon direkt neben dem Palais des Papes, 900 Meter lang mit 22 Bögen, heute bis auf Bögen zerstört
- Cirque de Gavarnie mit dem Dorf Gavarnie inmitten des Talkessels in den Pyrenäen, steile Felswände und drei Gipfel ragen bis 3250 Meter über dem kleinen Tal auf, Wasserfälle bis 400 Meter Falltiefe, Teil des Pyrenäen-Nationalpark
- Dune du Pyla bei Archachone an der Atlantikküste, höchste Sanddüne Europas mit ca. 120 Meter - Tendenz steigend, Eldorado für Gleitschirmflieger dank permanter Thermik über der Düne
- Schlucht des Tarn, 375 km Natur pur im Languedoc-Roussillon, schönster Teil (60 km) zwischen Le Rozier und Florac
- Chevennen-Schlucht, berühmte und vielfältigste Kalkstein-Landschaft weltweit, Geier-Auswilderungsgebiet mit hochinteressanter Geier-Vogelwarte, einzige Zuchtanstalt für Przewalkski-Pferde außerhalb der asiatischen Steppe
- Wasserfälle von Herisson, auf 3,2 km Länge ab der Quelle mit 280 Meter Höhenunterschied bis zum Doucier-Plateau mit unzähligen Schluchten, Felsformationen und Kleinst-Plateaus, außerdem Bisons und Auerochsen-Rinder
- Monte-Padru-Nationalpark auf Korsika mit den Schluchten des Targagine, vier kleinen Bergdörfern, den berühmten geplasterten Maultierpfaden und unzähligen alten kleinen Brücken über Gebirgsbäche
- Restonica-Tal auf Korsika, Schlucht unter Naturschutz mit wunderschönen Felsformationen, Wasserfällen, Wasserbecken, Felsspalten, Berg- und Gletscherseen, uralte Steinhütten für Wanderer zum Schutz bei plötzlichem Wetterwechsel
Portugal:
- Tejo-Mündung südlich von Lissabon, Ramsar-Gebiet und Nationalreservat, eines der wichtigsten Feuchtgebiete Europas aus Wattenmeer, salzigem Marschland und feuchtem Grasland mit riesigen Vogelkolonien
- Costa Sudoeste, Naturpark von 130 km spektakulärer Felsklippenlandschaft zwischen Sines und Burgau im Westen der Algarve, Kap Cabo de Sao Vicente berühmt als südwestliches Ende Europas, Weißstörche nisten auf Meeresklippen in Nachbarschaft mit Raubvögeln wie Habichtsadler, Wanderfalke, Rötelfalke etc.!
- Berlengas-Inseln, Archipel aus senkrechten Kliffs 10 Kilometer vor der Küste mit den nebenliegenden Inselgruppen Farilhoes, Estelas und Forcadas, einzigartige Heimat für endemische, d.h. nur hier beheimatete Tierarten wie die Bocages-Mauereidechse
Spanien:
- Naturpark Corrubedo, Dünen-Landschaft an der Atlantikküste in Galizien am den Ausläufern der Sierra de Barbanza
- Wald von Muniellos im Westen der Cordillera Cantabrica, urzeitlicher Laubwald, in der Mehrzahl mächtige Eichen sind vollkommen mit Moosen, Farnen und Flechten bewachsen, Braunbären und Auerhahn, nur 20 Besucher pro Tag zugelassen, daher Voranmeldung ratsam
- Picos de Europa, Gebirgszug mit über 2500 Meter Höhe nur wenige Kilometer vom Meer entfernt, Orchideen-Wiesen zählen zu den artenreichsten Graslandschaften der Welt
- Oberlauf des Ebro, Fluß mit Quelle bei Reinosa im Kantabrischen Gebirge, Kalksteinschluchten mit Kolonien von Gänsegeiern, Schmutzgeier, Wanderfalken, Steinadler, Habichtsadler, Uhus etc.
- Höhlensystem von Altamira, 15.000 Jahre alte sehr prächtige Wandmalereien und DEckenmalereien von Bisons, Pferde, Rotwild, Wildschweine etc., heute Weltkulturerbe
- Montserrat im Hinterland von Barcelona, neben Wallfahrtsort (Verehrung der Schwarzen Madonna "La Moreneta") auch berühmtes Wandergebiet mit über 2000 Wanderwegen
- Ordesa-Schlucht mit dem Fluß Arazas in den Pyrenäen, am Kopfende befindet sich Circo de Soaso, ein natürliches Amphitheater mit dem Wasserfall Cascada de Cola de Caballo, Zugang ab Dorf Torla
- Naturschutzgebiet Bardenas Reales bei Arguedas, Gipswüste südlich von Pamplona mit Salzsteppe
- Sierra de Gredos, Mittelteil des Spanischen Zentralmassivs
- Höhlen von Atapuerca in der Sierra de Atapuerca, ehemaliger Wohnort der ersten von Afrika nach Europa eingewanderten Hominiden (Homo antecessor) vor knapp 1 Million Jahren in Gran Dolina und Sima de los Huesos, einer der wichtigsten paläoanthropologischen Fundorte weltweit
- Garrotxa, Nationalpark nordwestlich von Girona, größte Vulkanlandschaft der Iberischen Halbinsel mit mehr als 30 Vulkankegeln und basaltischen Lavaströmen, 85.000.000 m² urwüchsigen Birken- und Eichenwäldern plus unzählige Feuchtgebiete, Vulkanseen und Moore
- Salto del Nervion mit spektakulärem Wasserfall von 280 Meter über die Kalksteinpfeiler der Sierra Salvada in die Delica-Schlucht. Im Sommer verdunstet der Wasserfall, bevor er unten ankommt
- Aigüestortes i Estany de Sant Maurici, katalanischer Hochgebirgs-Nationalpark mit über 200 Gletscherseen unzählige wildverzweigte Bergflüsse
- Gallocanta-See südwestlich Daroca mit Informationszentrum, größter Binnensee in Spanien, Zehntausende Kraniche machen hier Rast auf dem Weg ins Winterquartier bzw. überwintern hier
- Mallos de Riglos am Flußufer des Gallego, Felsblöcke bzw. Felspfeiler mit bedeutsamen Brutplätzen von Gänsegeier, Schmutzgeier, Wanderfalke, Uhu, Alpensegler, Fahlsegler, Felsenschwalbe, Blaumerle, Habichtsadler, Lämmergeier etc.
- Villafafila, Tausende Hektar Brachland und wilde Weiden ("Pseudosteppen") auf einer extrem flachen Hochebene der nördlichen Meseta, größte europäische Vogelkolonie vom Rötelfalken, drei Salzlagunen mit Zehntausenden Graugänsen, die hier überwintern
- Schlucht des Duero, 120 km lange und 400 Meter tiefe spektakuläre Schlucht als Grenze zwischen Spanien und Portugal mit gewaltigen Wasserfällen, nahezu unbewohnte Gegend mit Hunderten Paaren von Gänsegeiern, Schmutzgeiern, Steinadlern und Habichtsadlern, ab Miranda do Douro auf portugiesischer Seite Bootsfahrt
- La Pedriza, Granitformation im über 100.000 Hektar großen Biosphärenreservat Cuenca del Manzanares
- Ciudad Encantada, auf Deutsch "verzauberte Stadt", Kalksteinformation im Nationalpark Serrania de Cuenca in Form einer prähistorischen Stadt und von Tieren
- Monfragüe, 18.000 Hektar großer Nationalpark in Mittelmeer-Nähe mit einzigartiger Kulturlandschaft mit kargen, aber immergrünen Eichenhainen, einzige Raubvogelkolonie von Mönchsgeier und Spanischer Kaiseradler, dazu Schlangenadler, Zwergadler etc.
- Penyal d´Ifac, Kalksteinblock als Wahrzeichen der Costa Blanca zwischen Benidorm und Denia im Meer, per Damm mit dem Festland verbunden, Gegenstück zum "Felsen von Gibraltar" im Süden Spaniens, Aussicht bis Ibiza möglich
- Fuente de Piedra, lagunenartiger größter Binnensee in Andalusien nördlich von Antequera ohne natürlichen Ablauf, trotzdem in heißen Sommern fast vollständig ausgetrocknet, größte Flamingo-Kolonie in Europa mit ca. 20.000 Paaren
- Ruidera-Lagunen, Lagunenkette mit verbindenden unterirdischen Flüssen im Campo de Montiel in der Mancha
- Sierra Nevada, Naturpark, größter Nationalpark Spaniens und Biosphärenreservat von 172.000 Hektar, südlichstes Gletschergebiet Europas mit allen fünf in Spanien anzutreffenden Vegetationszonen
- Coto de Donana ist Ramsar-Gebiet, Welterbe-Stätte, Biosphärenreservat und Nationalpark und damit das höchstdekorierte Schutzgebiet in Spanien: Wanderdünen, Gezeitenzonen, Reisfelder, Sümpfe, Fischteiche, Salzpfannen, Lagunen, Korkeichenwälder uvm., letzte Lebensräume u.a. von Maurischer Landschildkröte und Iberischer Luchs, Besichtigung nur unter Führung eines Wildhüters
- Wüste von Tabernas, einzige echte Wüste Europas in Andalusien bei Tabernas von 25.000 Hektar, Regen-Niederschlagsmenge unter 200 mm, Drehort vieler Western (u.a. "Zwei glorreiche Halunken", "Spiel mir das Lied vom Tod"), idealerweise Besuch im April/Mai zur Wildblumen-Blüte
- Las Medulas, spektakuläres Labyrinth aus Felstürmen, Plateaus und Feldtälern, größte Eßkastanien-Wälder der Welt, eingeführt durch die Römer vor 2000 Jahren, die hier im Tagebau Gold abbauten
- Torcal de Antequera, Karst-Phänomen bei Malaga mit Karrenfelder, Felssäulen, balancierende Felsen, Steinskulpturen, Meeresfossilien, versteinerte Muscheln, Höhlen mit Stalagtiten und Stalagmiten, Rundwanderweg mit Aussichtspunkt bis nach Afrika
- Sierra de Grazalema im Südwesten Andalusiens im Grazalema-Nationalpark, erstes Biosphärenreservat in Spanien mit 420 Hektar großem Wald von Edeltannen, Besichtigung nur ab Informationszentrum in El Bosque
- Los Alcornocales, Naturpark in Südwestspanien (Andalusien) mit identischer Flora und Fauna wie auf Madeira, Azoren und Kanarische Inseln (Tertiär-Vegetation) mit 90% Luftfeuchtigkeit und 20° Celsius Lufttemperatur im Jahresmittel, weltweit größter Korkeichenwald, einmalige Population von iberischen Amphibien wie Molche, Kröten und Frösche
- Cap de Formentor auf Mallorca, Halbinsel und Teil der Serra de Tramuntana, bis zu 400 Meter hohe Steilwände, unzugängliche und auch für Boote verbotene Sandstrände
- Serra de Tramuntana im Nordwesten von Mallorca, Kalkstein-Karstgebiet mit Höhlen und tiefen Schluchten mit Dutzenden endemischen, also nur hier existierenden Pflanzenarten und Tierarten (z.B. Geburtshelferkröte), einzige Inselkolonie von Mönchsgeiern weltweit
- Cabrera-Nationalpark, Archipel aus 19 Inseln südlich von Mallorca mit einzigartigen Seegraswiesen mit sehr großer Korallenmöwen-Kolonie, zu besichtigen im Sommer per Boot ab Colonia de Sant Jordi und ab Portopetro, mit eigenem Boot nur mit Erlaubnis der Parkverwaltung, Besuchermenge beschränkt auf 50 Boote bzw. 200 Besucher täglich