Der
Mazurski Park Krajobrazowy (Naturpark Masuren) südlich
von Mikolajki ersteckt sich über 55.000 Hektar und umfasst
die gesamte Region rund um den Sniardwy-See (Spirding-See, größter
See Polens) und die Puszcza-Piska (Johannisburer Heide), das
größte Waldgebiet Polens.
Südlich
von Mikolajki liegt Popielno auf einer Landzunge, mit Fahrrad
und Auto sehr gut ab Mikolajki (Nikolaiken) oder ab Ruciane-Nida
(Rudschanny) zu erreichen. Im Sommer fährt zwischen 11
und 18 Uhr eine kleine Fähre (max. 4 Autos plus Fahrradfahrer
und Fußgänger) zwischen Kulinowo und Wierzba über
den hier schmalen Beldany-See.
In
Popielno liegt die "Stacja Badawcza Rolnictwa Ecologicznego
i Hodowli Zachawawczej Zwierzat" (Forschungsstation für
ökologische Landwirtschaft und Züchtung bewahrungswerter
Tiere). Hier direkt gibt es eine Aufzuchtstation für Biber,
die allerdings nur in Verbindung mit einer Führung in polnischer
Sprache zu besichtigen ist, sowie ein Museum über die Geschichte
der Tarpanpferde, die ehemaligen Wildpferde in Polen, die hier
seit mehr als 50 Jahren wieder gezüchtet werden.
Fährt
man kurz nach der Fähre nicht links Richtung Popielno,
sondern rechts in den Wald hinein Richtung Süden (Warnowo
bzw. Onufryiewo), so fährt man direkt durch das riesige
Gehege hinein, in dem die Tarpanpferde heute aufwachsen und
leben.
Halten Sie sich unbedingt an die Geschwindigkeitsgebote in dem
Wildpferde-Gehege, am besten noch langsamer fahren! Auf halber
Strecke durch das Gehege gibt es einen Parkplatz, hier sind
fast immer Tarpanpferde zu sehen.